Der Nutzen einer Daten-Cloud

Die Gründe für die Nutzung einer Daten-Cloud sind vielfältig. Interessant wird das Thema dann, wenn eine oder mehrere Personen an mehreren Orten auf die gleichen Daten zugreifen sollen können. Gleiches gilt, wenn eine Person von mehreren Geräten aus auf die gleichen Dateien zugreifen möchte – z.B. von Notebook, Tablet und/oder Handy. Man könnte also auch von einer „zentralen Dateiablage sprechen“.

In diesem Fällen benötigt man irgendeine Form von Netzwerk-Speicher (NAS). Kann man auf diesen Speicher übers Internet zugreifen, spricht man von einer Cloud.

Daten-Cloud

Wir hätten gerne eine „zentrale Dateiablage“ (Daten-Cloud).
Wo fangen wir an?

Die entscheidende Frage lautet: Wo sollen die Daten gespeichert werden?

Public Cloud

Einige der bekanntesten Lösungen heissen Dropbox, OneDrive, GoogleDrive oder auch iCloud. Diese bieten meistens kostenlosen Speicherplatz in begrenzter Grösse. Zugreifen kann man über den Browser (Chrome, Firefox, Safari, etc.) oder über die jeweilige App.

Reicht der kostenlos offerierte Speicherplatz nicht mehr aus, bucht man zusätzlichen Speicherplatz in Form eines Monats- oder Jahresabos.
Für grössere Teams und Organisationen offerieren viele Anbieter neben dem Speichern und Synchronisieren von Daten weitere umfangreiche Funktionalitäten.

Da diese Anbieter ihre Cloud-Lösung öffentlich zugänglich im Internet anbieten, spricht man bei diesen Angeboten von „Public Cloud“.

Private Cloud

Unternehmen und Anwender, die aus Gründen des Datenschutzes und IT-Sicherheit den Datenspeicher auf eigenen Servern selbst betreiben wollen, wählen Private Cloud Lösungen.

Ein Private Cloud Server (bspw. Nextcloud) kann man im einfachsten Fall auf dem eigenen Webspace oder Hostingpaket betreiben.
Möchte man die Daten lieber auch physisch im eigenen Büro haben, genügt in vielen Fällen eine NAS (Netzwerkspeicher). Mit entsprechender Konfiguration der Firewall kann man auch von unterwegs über gesicherte Kanäle auf die Daten zugreifen.

Welche der beiden Varianten sich besser eignet, hängt von der Arbeitsweise Ihres Teams und der bestehenden IT-Ausstattung ab.

Hybrid Cloud

Die Bezeichnung Hybrid Cloud steht für die Nutzung beider Varianten. Sensible Daten werden auf Unternehmens-internen Servern (Private Cloud) abgelegt, während für weniger kritische Anwendungen und Daten Public Cloud Angebot in Anspruch genommen werden.

 

Hat man sich für eine Variante entschieden, kann man mit der Umsetzung starten. Die Vorgehensweise hängt dabei jeweils von der gewählten Lösung ab, unterteilt sich jedoch allgemein in folgende Phasen:

A. Server registrieren bzw. installieren
B. Ordner-Struktur festlegen
C. Benutzer- & Benutzergruppen erstellen
D. Synchronisationstools / Apps auf den Endgeräten der Benutzer installieren und konfigurieren.

Damit Sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können, dürfen Sie gern einzelne Phasen oder den gesamten Prozess an uns delegieren.



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