1.     Geltungsbereich

Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen («AGB») gelten für sämtliche Geschäftsbeziehungen der Delta International GmbH (UID: CHE-100.926.671; nachfolgend «Dienstleisterin» genannt) und dem Kunden (nachfolgend «Kunde»). Als Kunde wird jede natürliche und juristische Person bezeichnet, welche mit der Dienstleisterin geschäftliche Beziehungen pflegt. Die jeweils gültige Fassung der AGB ist abrufbar auf: https://www.delta-solutions.ch/w/agb

Mit dem Kunden abgeschlossene Einzelvereinbarungen gehen den vorliegenden AGB vor. Entgegenstehende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt.

Die Delta International GmbH behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Alle Änderungen werden mit der Veröffentlichung der neuen AGB auf der Website wirksam. Der massgebliche Zeitpunkt für die Anwendbarkeit der gültigen AGB ist das Datum der Annahme unserer Offerte.

2.     Vertragsabschluss und Leistungserbringung

Die auf unserer Website und in Offerten dargestellten Leistungen stellen leidglich eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden dar. Der Kunde gibt durch die Bestellung ein verbindliches Angebot zum Vertragsabschluss ab. Ein verbindlicher Vertrag entsteht mit der Auftragsbestätigung oder mit Beginn der Leistungserbringung.

Unsere Offerten sind vom Datum der Ausstellung an 60 Tage gültig, sofern auf der Offerte keine andere Gültigkeitsdauer angegeben ist. Mit der schriftlichen Annahme der Offerte akzeptiert der Auftraggeber die in der Offerte aufgeführten Leistungen zu den Bedingungen in diesen AGB. E-Mails sind der Schriftform gleichgestellt.

Die Dienstleisterin ist zur sorgfältigen, gewissenhaften und getreuen Ausführung der Leistung verpflichtet. Ein bestimmter Erfolg ist nicht geschuldet. Der Kunde ist vertraglich verpflichtet, die Leistungen an- und abzunehmen.

Von Auftragsbestätigungen und Verträgen abweichende Leistungserbringung ist zulässig, wenn hierdurch die vereinbarte Funktionstauglichkeit nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

Die Dienstleisterin berücksichtigt Änderungswünsche des Kunden hinsichtlich der Leistungserbringung, soweit diese zumutbar sind. Führt die Umsetzung solcher Änderungen zu einer Anpassung der Vertragsbedingungen – insbesondere in Bezug auf Aufwand oder Zeitplan – so werden die Parteien eine entsprechende Anpassung der Vertragsbedingungen vereinbaren. Dies umfasst insbesondere eine angemessene Erhöhung der Vergütung sowie gegebenenfalls die Verschiebung vereinbarter Termine.

Die Auslagerung der vertraglich geschuldeten Leistungen an Subunternehmer ist zulässig. Die Dienstleisterin verpflichtet sich, mit sämtlichen Subunternehmern schriftliche Vereinbarungen zu treffen, die ein angemessenes Schutzniveau in Bezug auf Datenschutz und Informationssicherheit sicherstellen.

Die Dienstleisterin erbringt ihre Leistungen auf der Grundlage der Informationen, die vom Kunden erteilt werden. Der Kunde ist verpflichtet, die Dienstleisterin nach Kräften zu unterstützen und alle zur ordnungsgemässen Auftragsausführung notwendigen Informationen und Unterlagen rechtzeitig und korrekt zur Verfügung zu stellen. Für die sachliche Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Informationen ist ausschließlich der Kunde verantwortlich.

Erfüllt der Kunde seine Mitwirkungspflichten nicht, trägt er die Folgen einer solchen Pflichtverletzung. Insbesondere hat er die Dienstleisterin für einen allfälligen Mehraufwand zu entschädigen.

3.     Termine

Allfällige Termine für die Durchführung der vereinbarten Leistungen werden mit dem Kunden vereinbart.

Die Dienstleisterin behält sich das Recht vor, einen Termin aufgrund unvorhergesehener Umstände (z.B. Krankheitsfälle beim Personal) ohne Kosten- und Entschädigungsfolgen abzusagen oder zu verschieben.

Sollte der Kunde einen vereinbarten Vor-Ort-Termin, aus welchen Gründen auch immer, nicht wahrnehmen können, hat er diesen spätestens 2 Arbeitstage vor Beginn des Termins telefonisch oder per E-Mail abzusagen. Werden durch den Kunden bestätigte Vor-Ort-Termine kurzfristiger als 48h exkl. Wochenenden abgesagt, so fällt eine Umtriebspauschale i.H.v. 150 Fr. an.

4.     Vergütung, Spesen und Steuern

Die Vergütung erfolgt grundsätzlich nach Zeitaufwand zu den in der Offerte mitgeteilten Preisansätzen. Die Dienstleisterin behält sich das Recht vor, ihre Preisansätze jederzeit zu ändern. Die Vergütung wird zu den zum Zeitpunkt der erstellten Offerte angebotenen Preisansätzen verrechnet.

Spesen und sonstige Auslagen sind in der Vergütung nicht inbegriffen und werden dem Kunden separat zu den effektiven Kosten bzw. branchenüblichen Sätzen in Rechnung gestellt, sofern nicht etwas anderes vereinbart wurde.

Die Vergütung und die Spesen verstehen sich exklusive Mehrwertsteuer und allfälligen weiteren gesetzlichen Abgaben.

5.     Rechnungsstellung

Die Dienstleisterin stellt – sofern nicht anders vereinbar – monatlich oder nach Abschluss der Leistungserbringung für die von ihr erbrachten Leistungen und angefallene Spesen und Steuern Rechnung. Die Rechnung enthält eine detaillierte Aufstellung über das Datum der erbrachten Leistungen, die Aktivitäten sowie den Zeitaufwand und der zu bezahlenden Spesen und Steuern. Diese Aufstellung kann auch in Form eines beigefügten Stundennachweises erfolgen.

Die gestellten Rechnungen sind innert 30 Kalendertagen nach Versanddatum zur Zahlung fällig.

6.     Eigentumsvorbehalt

Bis zur vollständigen Begleichung sämtlicher Forderungen aus der Geschäftsbeziehung verbleiben alle Lieferungen im Eigentum der Dienstleisterin. Sämtliche vertraglich eingeräumten Nutzungsrechte werden erst mit vollständiger Zahlung aller Forderungen wirksam erteilt.

Die unter Eigentumsvorbehalt stehenden Lieferungen dürfen von dem Kunden vor vollständiger Bezahlung sämtlicher Forderungen weder verkauft, vermietet, verpfändet, anderweitig belastet noch zur Sicherheit übertragen werden. Der Kunde ist verpflichtet, bei allen zum Schutz der Eigentumsrechte erforderlichen Massnahmen mitzuwirken, einschliesslich der gesetzlich vorgesehenen oder erforderlichen Eintragung des Eigentumsvorbehalts in das Eigentumsvorbehaltsregister.

7.     Geheimhaltung

Die Dienstleisterin ist verpflichtet, Dritten gegenüber strengstes Stillschweigen über alle ihr vom Kunden anvertrauten oder sonst bekannt gewordenen geschäftlichen, betrieblichen oder technischen Informationen und Vorgänge zu wahren, welche vertraulichen Charakter haben. Diese Pflicht besteht über die Beendigung des Vertrags uneingeschränkt fort. 

8.     Gewährleistung, Haftung, höhere Gewalt

Soweit Lieferungen oder Leistungen mangelhaft sind, beschränkt sich der Anspruch des Kunden, soweit gesetzlich zulässig, nach Wahl der Dienstleisterin auf Nachbesserung, Minderung oder Ersatz. Führt die Nachbesserung nicht zur Mängelfreiheit, kann der Kunde Minderung verlangen.

Die Dienstleisterin erbringt die vereinbarten Leistungen mit der nötigen Sorgfalt. Die Dienstleisterin haftet für Schäden, soweit sie ihre direkte Ursache in einer nachgewiesenen vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verletzung der vertraglichen Pflichten oder anderer Sorgfaltspflichten durch die Dienstleisterin haben.

Soweit gesetzlich zulässig, ist jede weitere Haftung aus Vertrag oder aus einem anderen Rechtsgrund ausdrücklich ausgeschlossen.

Im Falle höherer Gewalt, d.h. bei Eintritt von Ereignissen ausserhalb der Kontrolle der betroffenen Partei (wie beispielsweise bei behördlichen Anordnungen und Massnahmen, Arbeitskonflikten, Fällen von Naturkatastrophen, Epidemien und Pandemien), welche die Leistungserfüllung wesentlich beeinträchtigen oder verunmöglichen, hat die betroffene Partei die andere Partei von der Art des betreffenden Ereignisses und seiner voraussichtlichen Dauer so rasch wie möglich schriftlich zu benachrichtigen. In diesem Fall ist die betroffene Partei berechtigt, die Erfüllung ihrer Leistung im Umfang der Dauer der Behinderung und einer angemessenen Anlaufzeit hinauszuschieben, hat aber bei Dahinfallen des betreffenden Ereignisses die Leistungserbringung umgehend wieder aufzunehmen.

Die Parteien werden sich in guten Treuen bemühen, die Auswirkungen eines Ereignisses von höherer Gewalt so weit als möglich zu reduzieren.

9.     Beendigung des Vertrags

Der Vertrag endet durch Erfüllung der vereinbarten Leistungen, durch Ablauf der vereinbarten Laufzeiten oder durch Kündigung. Soweit nicht etwas anderes vereinbart wurde, kann der Auftrag mit einer Frist von 30 Tagen auf das Monatsende gekündigt werden. Aus wichtigem Grund kann der Auftrag mit sofortiger Wirkung gekündigt werden. Als wichtiger Grund gilt jeder Umstand, der es der kündigenden Partei nach Treu und Glauben unzumutbar macht, am Vertrag festzuhalten, namentlich die Eröffnung des Konkurses, eines Nachlass- oder eines ähnlichen Verfahrens über den Kunden. Die Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

10.  Datenschutz

Die Dienstleisterin erhebt und verarbeitet nur personenbezogene Daten, die zur Durchführung des mit dem Kunden abgeschlossenen Vertrags notwendig sind im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere unter Beachtung der geltenden Datenschutzgesetze. Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten, Ihrer Rechte und damit zusammenhängender Fragen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter https://www.delta-solutions.ch/w/datenschutzerklaerung, welche einen integralen Bestandteil dieser AGB darstellen.

Die Dienstleisterin ist unter Wahrung des anwendbaren Datenschutzrechts berechtigt, Personendaten durch Dritte inner- und ausserhalb der Schweiz bearbeiten zu lassen.

Für die Rechtmässigkeit und die Beurteilung der Zulässigkeit der Bearbeitung personenbezogener Daten, einschliesslich der Zulässigkeit der Auftrags- bzw. Unter-Auftragsbearbeitung, sowie für die Wahrung der Rechte der betroffenen Personen ist und bleibt allein der Kunde bzw. seine Kunden als Verantwortliche im Sinne des anwendbaren Datenschutzrechts verantwortlich. Der Kunde gewährleistet, dass sämtliche Daten auf rechtmässige Weise bearbeitet wurden (Informationspflichten, Rechtsgrundlage, Einhaltung von anwendbarem Datenschutzrecht, etc.) und durch ihn weiterhin bearbeitet werden dürfen. Die Dienstleisterin wird vom Kunden diesbezüglich vollumfänglich schadlos gehalten. Die Dienstleisterin schliesst auf Anfrage mit dem Kunden jederzeit einen Auftragsverarbeitungsvertrag.

Der Kunde informiert die Dienstleisterin unverzüglich, wenn er Verletzungen von anwendbaren Datenschutzrecht, der Datensicherheit, Fehler oder Unregelmässigkeiten bei der Prüfung der Auftragsergebnisse feststellt oder ihm solche bekannt werden.

11.  Salvatorische Klausel

Sollte eine der Bestimmungen dieser AGB aus irgendeinem Grund rechtswidrig, ungültig oder nicht durchsetzbar sein oder werden, so berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Sofern nichts anderes vereinbart, gilt die unwirksame Bestimmung als durch eine wirksame Bestimmung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der Bestimmung und dem Willen der Parteien zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses weitestgehend Rechnung trägt. Gleiches gilt für eventuelle Lücken in diesen AGB.

12.  Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Auf diese AGB, die darauf beruhenden Vertragsbeziehungen und allfällige Streitigkeiten findet ausschliesslich schweizerisches Recht Anwendung.

Als Gerichtsstand gilt ausschliesslich der Sitz der Delta International GmbH.